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Presseschau

Regenerative Energie - aber nicht um jeden Preis - Dienstag, 7. September 2010
AZ 7.09.2010

Der Landkreis Bad Kreuznach soll kohlendioxyd-neutral werden. Das ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe der Kreistagsfraktionen von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen, die sich mit der Energiepolitik im Landkreis beschäftigt hat. Der „energiepolitische Beschluss“ liegt für 2010 bis 2014 vor. Zur Vorstellung ihrer Konzepte hatten die Fraktionsvorsitzenden Ralf Hippert (CDU), Thomas Bursian (FDP) und Ludger Nuphaus (Bündnis 90/Die Grünen) die Bannmühle in Odernheim gewählt.

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 Nicole Morsblech MdL minimieren

Die Vorsitzende des FDP Kreisvorstandes und Mitglied des rheinlandpfälzischen Landtages, Nicole Morsblech - Feilbingert.
www.fdp-fraktion-rlp.de


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 Thomas Bursian minimieren

Thomas Bursian ist der Fraktionsführer der FDP im Kreistag des Landkreises Bad Kreuznach. Er führt auch den Amtsverband Kirn der FDP. www.fdp-kirn.de


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 Max Schütt minimieren

Max Schütt ist Kreisbeigeordneter des Landkreises Bad Kreuznach. Er verfügt über eine 40 jährige kommunalpolitische Erfahrung.

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Termine

 Energiepolitischer Beschluss der Jamaika-Koalition im Kreistag Bad Kreuznach für 2010 - 2014 minimieren

Die Energieexperten der Kreis-FDP v.l. Hans Friedrichs, Ann-Kathrin Friedrichs, Rolf Klingebiel, Prof. Dr. Hans-Georg Kämpf,  Thomas Bursian bei der Präsentation des Energiepapieres der Jamaika-Koalition am 1.9.2010 in der Bannmühle Odernheim. Nicht auf dem Bild - Jürgen Reinhard und Walter Jung

Zielsetzung
Die zentrale energiepolitische Zielsetzung der Fraktionen von CDU, FDP und
Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Bad Kreuznach ist es, durch Nutzung regenerativer
Energie und gesteigerter Energieeffizienz langfristig ein CO2-neutraler
Landkreis zu werden.
Weiteres Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität aller Bürgerinnen und
Bürger bei niedrigerem Gesamtenergieverbrauch sowie geringerer Abhängigkeit
von überregionalen Energieversorgern.


Download des Beschlusses (PDF)

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 Amtsverband Stromberg wieder gegründet minimieren
Mit großem Engagement
NEUGRÜNDUNG In VG Stromberg gibt es wieder einen FDP-Amtsverband


 
Von Benjamin Hilger AZ 21.8.2010

STROMBERG . Nach knapp 20 Jahren des politischen Stillstandes will der FDP-Amtsverband Stromberg nun mit einem neuen Team wieder Fahrt aufnehmen. Damals endete die Zusammenarbeit im Amtsverband wegen interner Uneinigkeit - seither ruhten die Aktivitäten. "Ausgehend von den guten Wahlergebnissen der Bundestagswahl wissen wir, dass Potential in der Verbandsgemeinde besteht", sagte Patrick Fink, Mitinitiatoren des Neubeginns.

Die offizielle Neukonstituierung des Stromberger Amtsverbandes fand im Autohof Waldlaubersheim statt. Dieser Vorangegangen waren bereits einige Gespräche und Treffen, um festzustellen, wer Verantwortung übernehmen will oder aus der zweiten Reihe die Liberalen in der VG unterstützen wird. Großen Beistand, speziell im Vorfeld des Neuanfangs, fanden die Mitglieder bei Rolf Klingebiel aus Bad Kreuznach, der Treffen mit organisierte. Wohl auch dank der guten Vorarbeit konnten für sämtliche Vorstandspositionen Willige gefunden werden. Die während der Versammlung angesetzte Wahl verlief problemlos - sämtliche Kandidaten wurden von den stimmberechtigten Mitgliedern ohne Gegenstimme in ihre neuen Ämter gewählt. So wird der 31-jährige Patrick Fink aus Seibersbach dem Amtsverband vorstehen. Zu dessen Stellvertreter wurde Dr. Paul Mounts gewählt. Als Schatzmeister wird Marcel Straßburger die finanziellen Angelegenheiten des Amtsverbandes regeln. Schriftführer Daniel Münchwander und Beisitzerin Eleni Schmidt vervollständigen den neuen Vorstand.

Vertreter des Kreisverbands wie etwa die Kreisvorsitzende Nicole Morsblech freuten sich über die neue liberale Initiative in der VG Stromberg. Gleichzeitig sprachen sie ihren Parteifreunden Mut zu, dass trotz derzeit noch fehlender Präsenz in den kommunalen Gremien auf VG- oder Ortsebene Profil gezeigt werden kann. Unterstrichen hat dies auch der neue Amtsverbandsvorsitzende.

In seinem Schlusswort bekräftigte er, dass viele wichtige Themen - etwa die Auswirkungen der Verwaltungs- und Gebietsreform auf die VG, die Hunsrückbahn oder das Tourismuskonzept - auf der Tagesordnung der FDP in der VG Stromberg stehen. Mit umliegenden Amtsverbänden, aber auch mit den anderen politischen Gruppierungen in der Verbandsgemeinde soll das Gespräch zu diesen und anderen Themen gesucht werden. Langfristig wollen die Liberalen wieder den Weg in die kommunalen Räte finden und den Mitgliederstamm vergrößern. "Dies werden der Vorstand und die Mitglieder der Liberalen in der VG Stromberg mit großem Engagement verfolgen", sagte Fink.

Infos zum Amtsverband Stromberg gibt Patrik Fink per E-Mail  p.fink@morsblech.de oder telefonisch unter 01701847063


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 Aufschwung XL minimieren

Brüderle: Wir erleben derzeit einen Aufschwung XL

(13.08.2010) Das ruft nach „Sommermärchen“ für die deutsche Wirtschaft: Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im zweiten Jahresquartal um 2,2 Prozent – und damit deutlicher als erwartet. Solch ein Wachstum habe es seit der deutschen Wiedervereinigung nicht gegeben, kommentierte Rainer Brüderle (FDP). Der Wirtschaftsminister sieht nun „ein Wachstum von weit über zwei Prozent für 2010 im Bereich des Möglichen“.
„Die deutsche Wirtschaft holt rasant auf“, resümierte das Statistische Bundesamt am Freitag bei der Präsentation der neuen Wirtschaftszahlen. Im zweiten Quartal 2010 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 2,2 Prozent im Vergleich zum vorhergegangenen Quartal. „Wir erleben derzeit einen Aufschwung XL. Die Wirtschaft wächst stärker als in jedem anderen Quartal seit der Wiedervereinigung vor 20 Jahren“, sagte Brüderle.

Zwar könne man nicht von einem Wirtschaftswunder sprechen, dennoch habe sich die Erholung der deutschen Wirtschaft „ als weitaus kräftiger erwiesen, als dies noch vor kurzer Zeit von vielen für möglich gehalten wurde“. Die Dynamik der Wirtschaft im zweiten Jahresviertel lasse „ein Wachstum von weit über zwei Prozent für 2010 in den Bereich des Möglichen rücken“, so Brüderle. Bisher ging die Bundesregierung für das laufende Jahr von einem Wachstum von etwa 1,4 Prozent aus.

Stärkeres Wachstum in den Vorquartalen als bisher angenommen

Die Neuorientierung an der 2-Prozent-Marke sei auch durch die nach oben revidierten Wirtschaftszahlen für die Vorquartale möglich geworden. Die Wiesbadener Statistiker errechneten für das erste Vierteljahr ein Plus von 0,5 Prozent, während bisher ein Zuwachs um lediglich 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal im Raum stand. Auch wurden die Ergebnisse der letzten vier Jahre korrigiert: So sank das deutsche BIP im Krisenjahr 2009 nicht um 4,9 Prozent, wie bisher angenommen, sondern nur um 4,7 Prozent.

Wirtschafttreibende Kräfte kommen sowohl aus dem In- als auch Ausland. Den größten Anteil am Aufschwung hatten Investitionen und der Außenhandel. Aber auch die privaten und staatlichen Konsumausgaben trugen zum Wachstum des BIP bei. „Diese Entwicklung zeigt, dass die Entlastungsmaßnahmen, die wir zu Jahresbeginn umgesetzt haben, richtig waren und wirken“, erklärte Brüderle.

Wachstumsstrategien statt Krisen- und Stimulierungsmaßnahmen

Der Weg aus der Krise führe nicht über „kostspielige Krisen- und Stimulierungsmaßnahmen“, sondern über eine „nach vorne gerichtete Wachstumsstrategie, bei der sich der Staat zurücknimmt, bewährten ordnungspolitischen Grundsätzen wieder Geltung verschafft und Raum für die Leistungsfähigkeit seiner Bürger lässt“, so Brüderle. Das habe sich offenkundig ausgezahlt.

Ausführlichere Ergebnisse zur Entwicklung des BIP im zweiten Quartal werden vom Statistischen Bundesamt am 24. August bekannt gegeben, doch für den liberalen Bundeswirtschaftsminister sind die heutigen Zahlen schon jetzt „eine klare Ermutigung, den Ausstieg aus der staatlichen Krisenfürsorge fortzusetzen und den eingeschlagenen Kurs der Ausgabenkonsolidierung bei den öffentlichen Haushalten entschlossen weiterzuführen“.

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 Rheinzeitung-Sommergespräch mit Herbert Mertin (MdL) 6.8.2010 minimieren
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RZ-Sommergespräch: Mertin (FDP) will Schuldenpolitik der SPD geißeln

Rheinland-Pfalz - Der frühere Justizminister Herbert Mertin hat sich als FDP-Fraktionschef über Parteigrenzen hinweg Respekt verschafft. Sein Erfolg: Die FDP ist geschlossen und selbstbewusst, der Spitzenkandidat deshalb recht gelassen vor dem Wahlkampf, wie er in der Reihe unserer Sommergespräche sagt.

Verderben Umfragen die Ferienlaune? Die Bundes-FDP sackt ins Fünf-Prozent-Tief.
Wir hatten noch bei keinem Wahlkampf bundesweiten Rückenwind. Geschadet hat es uns nicht. Die Umfragen im Land sind ja auch besser. Aber wir arbeiten weiter hart.

Hat FDP-Bundeschef Guido Westerwelle die Partei ins Tief geritten?
Es ist zu kurz gesprungen, es an Einzelnen festzumachen. Die Bundesregierung hat einen Umgang gepflegt, den wir in Rheinland-Pfalz noch in keiner Koalition erlebt haben. Damit gewinnt man nicht das Vertrauen der Bürger. Da beschlossene Kompromisse unzureichend gemeinsam vertreten werden, gerät die komplette Regierungsarbeit in ein völlig schiefes Bild.

Sind Sie da heilfroh, dass Rainer Brüderle wieder gelobt das Sommerloch füllt?
Er ist zu Beginn seiner Amtszeit als Bundeswirtschaftsminister unterschätzt worden. Es ist offenbar auch ein Lieblingsspiel in Berlin, Rheinland-Pfälzer für provinziell zu halten. Er ist gern in seiner Heimat, aber auch jemand, der ordnungspolitische Grundsätze vertritt. Es hat ein bisschen gedauert, bis man es in Berlin gemerkt hat.

Ministerpräsident Kurt Beck geht davon aus, dass die Nürburgring-Affäre kaum noch interessiert. Ist diese Wahlkampf-Waffe stumpf?
Sicher, die Fehlleistung ist keine neue Nachricht. Aber es in allen Köpfen drin, dass dies kein Ruhmesblatt der Regierung Beck ist. Und die Aufklärung im Untersuchungsausschuss dauert an.

Warum haben Sie unwillig den Vorsitz im Ausschuss übernommen, der die CDU-Finanzaffäre aufklären soll?
Das Parlament hat mit Bedacht festgelegt, dass der Rechnungshof die Kassen der Fraktionen prüft. Kommt er zum Urteil, dass Steuergelder zweckwidrig verwendet wurden, hat dies unmittelbare Rechtswirkung. Es besteht Rückzahlungspflicht, im Falle der CDU-Fraktion über etwa 400 000 Euro. Es ist politisch klug, dass keine Fraktion in die Bücher der anderen schaut. Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft. Verstöße bleiben also weder unaufgeklärt noch unverfolgt. Warum soll dann eine Fraktion gegen eine andere einen Untersuchungsausschuss beantragen, dem die Bücher einer Fraktion vorlegt werden müssen. Es ist ein Minderheitenrecht, dass ein Ausschuss die Regierung kontrollieren kann. Aber er ist nach meiner Ansicht nicht dazu da, Fraktionen auszuforschen.


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 Herbert Mertin zum FDP - Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2011 gewählt - 17.4.2010 minimieren

Video - Walter Jung

Begeisterte Delegierte - Dr. Lothar Ackermann (Kreisvorsitzender FDP Birkenfeld - rechts) und Thomas Bursian (Fraktionsvorsitzender der FDP Kreis Bad Bad Kreuznach - links)

 

Herbert Mertin FDP-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2011

Auf dem 64. ord. Landesparteitag der FDP Rheinland-Pfalz in Ochtendung wurde Herbert Mertin zum Spitzenkandidaten der rheinland-pfälzischen FDP für die Landtagswahlen im März 2011 gewählt. Einstimmig votierten die 200 Delegierten für den 51jährigen Koblenzer, der seit 2006 Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion ist. FDP-Landesvorsitzender Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle schlug Mertin nach seiner Rede dem Parteitag als Spitzenkandidat vor und bezeichnete ihn als den eigentlichen Oppositionsführer im rheinland-pfälzischen Landtag. Die Delegierten unterstrichen ihr Votum für Mertin mit standing ovations. Weiterhin sprach sich der Parteitag mit deutlicher Mehrheit dafür aus, bei der Landtagswahl am 27. März 2011 mit vier Bezirkslisten anzutreten.

 

 

 


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 Bericht der Allgemeinen Zeitung über den FDP Kreisparteitag vom 27.2.2010 minimieren

Der neue geschäftsührende FDP Kreisvorstand

  • Vorsitzende: Nicole Morsblech MdL
  • Stellvertreter: Marlene Hölz
  • Stellverteter: Rainer Fernis
  • Schatzmeister: Thomas Bursian
  • Schriftführer: Walter Jung

FDP ärgert der Gegenwind mächtig

01.03.2010 - WALDBÖCKELHEIM

Von Manfred Harz

KREISPARTEITAG Morsblech bleibt an der Spitze / Mitgliederzahl erreicht Zehn-Jahres-Hoch

Zwei Seiten hatte der Bericht der Vorsitzenden Nicole Morsblech bei der Mitgliederversammlung der Freien Demokraten im Kreis Bad Kreuznach. Auf der einen lobte Morsblech die grandiose Gemeinschaftsleistung ihrer Partei, die bei den zurückliegenden Wahlen auf allen Ebenen gewonnen habe. 9,9 Prozent der Stimmen auf Kreisebene bedeuteten ein Mandat mehr, das fünfte im Kreistag, und außerdem mehr als vierzig Mandate in den Kommunalparlamenten. Bei den Bundestagswahlen konnte die FDP 16,2 Prozent der Zweitstimmen erringen. Zudem seien die Liberalen mitgliedermäßig gewachsen auf das Zehn-Jahres-Hoch von 326 Mitgliedern.

Auf der anderen Seite beklagte Morsblech unangemessenen Gegenwind und Medienschelte, obwohl ja nur umgesetzt worden sei, was den Menschen vor der Wahl versprochen wurde. Die vielfach kritisierte Mehrwertsteuer-Entlastung im Hotel- und Gaststättengewerbe habe, so die Kreisvorsitzende, auch in den Programmen der anderen Parteien gestanden.

Heftig kritisierte Morsblech die SPD-Landesregierung. 2008 habe es trotz Rekordeinnahmen keine Entlastung der Kommunen gegeben und eine zusätzliche Kreditaufnahme in Höhe von 1,3 Milliarden Euro, die die Schulden pro Kopf um ein Viertel ansteigen ließen. Trotz 50 Millionen Euro für kostenlose Kindergartenplätze habe sich die Besetzung der Kindergartenplätze nur unwesentlich um ein Prozent gesteigert, und insgesamt sei die Betreuungssituation nicht zufrieden stellend. Die FDP fordere Gutscheine und die Eigenentscheidung der Eltern für Kindergarten, Tagesmutter oder Familienbetreuung.

Schulbuchausleihe

Kritisch ist auch die Einstellung der FDP zur geplanten "Schulbuchausleihe", die allein 3,75 Millionen Euro an Verwaltungskosten verschlinge. Die Liberalen fordern in Anlehnung an die Praxis der meisten Bundesländer die stufenweise Komplettausstattung von Schulbibliotheken mit Schulbüchern, beginnend in den Grundschulen, und Ausleihe zu einem geringen Selbstbeteiligungsbetrag für die Eltern.

Die Schulstrukturreform sieht Morsblech nicht als eine Verbesserung der Bildungssituation, sondern mehr als einen kostenträchtigen Verschiebebahnhof. Obwohl von der SPD abgestritten, sieht die Landtagsabgeordnete zusätzliche Baukosten im dreistelligen Millionenbereich.

Angekündigt wurden ein "Kompetenzerwerbseminar", insbesondere für neue Leute in den Gemeinderäten, und außerdem ein prominent besetztes Bildungsseminar in Bad Kreuznach.

Thomas Bursian erläuterte den Kassenbericht. Der Mitgliedsbeitrag geht zu gleichen Teilen an den Bezirks- und Bundesverband, nur zehn Prozent verbleiben dem Kreis. Ausgaben für den Wahlkampf und Einnahmen von Spenden hielten sich in etwa die Waage, so dass sogar etwa 280 Euro plus im Ergebnis standen, nicht zuletzt durch die erheblichen "Aufwandsspenden" der Vorsitzenden Nicole Morsblech.

Zwei Anträge

Zwei Anträge lagen dem Parteitag vor. Prof. Dr. Hans-Georg Kampf mahnte Transparenz, Information, Kommunikation und Mitwirkung bei den Aktivitäten des FDP-Kreisverbandes an. Vom Inhalt her wurde beschlossen, dass eine Arbeitsgruppe den Antrag in die Form gießen wird, damit er in die Satzung passt und technisch zu handhaben ist.

Mehr Aufregung verursachte der Antrag von Thomas Bursian, Nicole Morsblech und Andreas Scherbel, der das Ende der rheinland-pfälzischen bildungspolitischen Sonderwege einläuten soll. Die FDP fordert darin die Einführung des Zentralabiturs und gleichartig für die mittleren Bildungsgänge, die Einführung der Lernmittelfreiheit mit einer geringen Kostenbeteiligung der Eltern und eine Schulqualitäts- statt Strukturdebatte. Ausführlich debattiert wurde die Forderung nach Einführung des Abiturs nach zwölf Jahren bis zum Schuljahr 2012/13. Gemäß den Einlassungen wurde die Forderung nach Entrümpelung und Entschlackung der Lehrpläne als entscheidende Voraussetzung für diese Forderung gewichtet.

Neuwahlen des Vorstandes standen an. Unter Leitung von MdL Thomas Aule wählten die 49 Mitglieder die bisherige Vorsitzende Nicole Morsblech wieder. Ihre Stellvertreter sind Marlene Hölz und Rainer Ferni. Schatzmeister bleibt Thomas Bursian, Schriftführer Walter Jung. Außerdem wurden in den Vorstand gewählt die Amtsverbandsvorsitzenden Anke Faber, Jürgen Eitel, Eugen Krax, Alexander Spörl, Ulrich Morsblech, Elmar Schauß, Dieter Schufried, Michael Stolpp sowie der Vorsitzende der Jungliberalen, Patrik Fink


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 Bericht des Oeffentlichen Anzeigers über den FDP Kreisparteitag vom 27.2.2010 minimieren

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 AZ 9.1.2010 Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler beim Neujahrsempfang in Bad Kreuznach minimieren

Gesundheitsminister Rösler spricht bei Neujahrsempfang der Bad Kreuznacher FDP

08.01.2010 - BAD KREUZNACH

Von Robert Neuber

Wem könnte ein charmanter, lebensfroher Mann wie Dr. Philipp Rösler nur wehtun? Der neue Gesundheitsminister, der zum Neujahrsempfang der Bad Kreuznach FDP im Haus des Gastes vor einem überfüllten Logensaal sprach, wird vielen Menschen Schmerzen zufügen müssen, denn die Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem sind immer noch die gleichen wie zur letzten Gesundheitsreform 2004 – älter werdende Deutsche, also auch längere medizinische Betreuung auf der einen Seite, weniger Kinder ergo weniger Beitragszahler auf der anderen Seite.

Wie elegant der Spagat des neuen Gesundheitsministers letztendlich aussieht, ist unerheblich – er wird in jedem Falle weh tun.

Angesichts der zahlreichen Reformierungsversuche der vergangenen Jahre will Rösler nun nichts überstürzen, sondern sich Zeit nehmen, um eine Neuorientierung zu durchdenken. Ziel müsse ein „robustes Krankenversicherungssystem sein, bei dem Gewissheit geschaffen wird, dass das, was mann heute einzahlt, auch morgen zur Verfügung steht“.

Prügel von zahlreichen Interessengruppen

Konzepte hierzu sollen demnächst mit einer Regierungskommission erarbeitet werden – wobei Rösler sich in der angenehmen Rolle desjenigen sieht, der ohnehin wenn nicht von der einen, dann doch von der anderen der zahlreichen Interessengruppen der Branche Prügel beziehen wird. Um so freier könne er also entscheiden.

Vorgreifen wollte Rösler der geplanten Regierungskommission nicht, also gab es auch keine konkreten Hinweise auf Maßnahmen. Der Gesundheitsminister skizzierte vielmehr einige Leitlinien: Mehr Wettbewerb, weniger Bürokratie. Zu den aus seiner Sicht überbordenden Zwängen, die den Medizinern im Rahmen der Qualitätssicherung zu schaffen machen, sagte er: „Wir brauchen weniger Kontrolle, sondern eine Kultur des Vertrauens.“ Zugleich geht Rösler vom Idealbild eines aufgeklärten, selbstverantwortlichen Patienten aus – dies sei „die beste Alternative zu Qualitätssicherungsbögen“.

Darüber hinaus stellte Rösler auch den neuen Beitragssatz von 14,9 Prozent als „nicht treffsicher“ dar. Ein Ausgleich zwischen Arm und Reich müsse nicht über die gesetzliche Krankenversicherung, sondern über das „Steuer- und Transfersystem“ erfolgen – dies wäre „gerechter und solidarischer“.

Keine Orientierung an Minuten mehr

Auch im Bereich der Pflege will Rösler bestimmte Prinzipien in Frage stellen. Er plädiert für eine Abkehr von der Orientierung an Minuten, die für pflegerische Betreuung notwendig seien. Statt dessen müsse der Mensch und sein Grad der Selbstständigkeit in den Vordergrund gerückt werden.

Weitere Infos zu Dr. Philipp Rösler finden Sie auf der Homepage des Gesundheitsministeriums.

Weite

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 Jamaika-Koalition ist perfekt AZ 28.8.09 minimieren


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 Bad Kreuznacher FDP-Stadtrat Dr. Hans Helmut Wilhelm im AZ Interview 5.8.09 minimieren

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 Mandatsträgertreffen minimieren

Mandatsträgertreffen am Freitag, den 3. Juli 09 im Weingut St. Meinhard in Winzenheim
Vordere Reihe v.l. Walter Jung, Peter Jodeleit, Gaby Weyh, Nicole Morsblech (MdL), Max Schütt, Rainer Fernis, Anke Faber, Dr. Walter Görz, Jürgen Eitel
Zweite Reihe v.l. Dieter Schufried, Thomas Bursian, Elmar Schauß, Dr. Peter Schwebel, Rainer Fernis, Eike Schmitt-Mattern, Lukas Gabriel, Hans Jakob Faber
Dritte Reihe v.l. Michael Stolpp, Dr. Hans H. Wilhelm, Thomas Lersch, Eugen Krax, Manfred  Porr, Ralf Streit, Jürgen Reinhard

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 Pressespiegel Kreistagswahl 2009 minimieren

AZ 9.6.2009

AZ 10.6.2009


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 Unser Flyer zur Kreistagswahl 2009 minimieren

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 Brief aus Mainz - Nicoole Morsblech - Oeffentlicher Anzeiger 6.5.09 minimieren
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Weitere  Infos vom Landesparteitag der FDP Rheinland-Pfalz in Deidesheim - 28.3.09 finden Sie hier

Der alte/neue Parteivorstand. An der Spitze schon seit über 25 Jahren - Rainer Brüderle (MdB)

 

AZ 2.4.09

Blick auf die Delegierten des Bezirks Rhein-Hunsrück - vorder 3 Reihen und letzte Reihe


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